Sonntag, 1. April 2007

Balsamicosauce

Heieiei! Der Besitz einer Digitalkamera animiert ganz ausgesprochen zum bloggen und das animiert ganz ausgesprochen dazu, neue Rezepte auszuprobieren. Mit der Balsamicosauce aus "Vegetarian Basics" dachte ich mir erst: "Hmmmm..... interessant.....", dann "Kann mir aber nicht vorstellen, dass das schmeckt......". Gestern hatte ich eine neue Flasche Balsamico gekauft und heute wollte ich es dann wissen: Ist sie gut oder nicht? Ich hatte zufälligerweise sogar alle Zutaten im Haus! Das Ergebnis war ausgesprochen lecker! Wirklichwirklich lecker! Zugegebenermassen nicht gerade Figur freundlich, aber wirklich lecker!

(Sauce auf dem Bild leider nicht so sichtbar)

Laut Buch passt dazu: gekochtes, gedämpftes oder gedünstetes Gemüse (z.B. Spargel, Kohlrabi, Möhren, zarte Rübchen, Brokkoli und Topinambur), Schupfnudeln und gebratener Tofu

Laut mir passt dazu: gedünstetes Gemüse und Linsen, als Stärkebeilage ein Stück Brot (zum Sauce auftunken)

Balsamicosauce

Für 4

1,5 dl Aceto Balsamico
0,5 dl Gemüsefond oder -brühe
1 Zweig Rosmarin
2 Knoblauchzehen
1 getrocknete Chilischote
1/2 EL Zucker, Honig oder Ahornsirup
100g kalte Butter
Salz

Balsamicon und Brühe in einen Topf. Zucker, Rosmarinzweig, Knoblauchzehen (halbieren) und Chilischote (andrücken, nicht zerbröseln!) mit in den Topf und zum kochen bringen. Offen 3-4 Minuten bei starker Hitze sprudelnd kochen lassen (ca. 1/3 verdampft dabei). Rosmarin, Knoblauch und Chili wieder herausfischen, Butter dazu und mit dem Schneebesen cremig rühren. Mit Salz abschmecken. (Obwohl die Butter sicher eine entscheidende Geschmackskomponente darstellt, mögen es Veganer vielleicht mal mit Margarine versuchen, denn Balsamico ist ja allein schon eine sehr aromatische Zutat.)

Anmerkung: Mit gedünsteten Möhrenscheiben und Stangeselleriestücken, Linsen und Brot serviert. Sehr lecker!

Nicht vergessen beim Gartenkochevent: Kresse für mein Rezept zu stimmen.

Last Minute: Kresse

Verdammt, hätt ich die Kresse nur 2 Tage früher ausgestreut, dachte ich mir heute früh. Hilft alles nichts, muss die Eventkresse eben im Laden mit dem grossen orangen M erstanden werden. Immerhin mit dem Vermerk: "Aus der Region, Für die Region", also Schweizer Kresse. Und Schweizer Joghurt! Und Schweizer Bio-Eier! Hier mein Beitrag für den Gartenkochevent: Kresse!!!!!

Für mich abstimmen nicht vergessen!



Die beiden sich heute eingefundenen Gäste waren von der kleinen Vorspeise (als Hauptspeise gab es dann dieses Rezept) auch ganz begeistert. Und ich vom Eier pochieren. Nämlich das erste Mal gemacht und es ging erstaunlich problemlos vonstatten.

Pochiertes Ei mit Joghurtgurken und Gartenkresse
Für 3 (oder 4)

3 (oder 4) Eier
Spritzer Essig
1 Gurke
200g Nature-Joghurt (Qualität kaufen lohnt sich! Ich empfehle das "Aus der Region, Für die Region"-1-Kilo-Töpfchen vom Migros)
Salz, Pfeffer
3/4-1 Beetchen Kresse

Gurken waschen, halbieren, entkernen und mit dem Spar(gel)schäler in feine Streifchen schneiden. In einem Sieb mit Salz bestreuen. Kurz Wasser ziehen lassen, dann ausdrücken. Mit dem Joghurt mischen, Kresse dazu (ein wenig als Garnitur zurücklegen), salzen und pfeffern.
Wasser mit etwas Essig aufkochen, dann zurückschalten bis das nicht mehr blubbert. Die Eier in Tassen aufschlagen, nacheinander ins Wasser gleiten lassen. Dann warten, bis das fest wird (Eigelb aber noch flüssig! Geht nur ca. 1-2 Minuten). Mit einer Schaumkelle (Esslöffel geht auch) rausfischen, mit dem Gurkenjoghurt auf einen Teller und mit ein wenig Kresse bestreuen und ein wenig frisch gemahlener Pfeffer dazu.

Anmerkung: Rezept war eigentlich für 4 Eier (wie in Klammer), ich hab die Gurken- und Joghurtmenge für 3 Portionen aber beibehalten! Sehr lecker und frühligshaft! Am Schluss unbedingt den Rest von Joghurt und Eigelb mit Brot auftunken.

Samstag, 31. März 2007

Gemüse und Couscous

Hier noch was, das ich letztens mal fabriziert habe. Allerdings habe ich wiedermal vergessen, ein Foto zu machen, auch wenn in dem Moment grad eine Digitalkamera zur Hand gewesen wäre..... Und weil ich es schon wieder gemacht habe (neue Gäste, neue Chance^^), gibts hier doch noch ein Foto. Leider nur Handyqualität...



Der Gemüse-Couscous zählt jetzt schon zu meinen Lieblingen, ein schnelles und einfaches Gericht, das ohne viel Schnickschnack auskommt. Normalerweise hab ich auch alles dafür im Haus. Allerdings muss man am Abend vorher schon dran denken, ausser man will Dosenkichererbsen benutzen. Ich finde ja, dass an denen nichts auszusetzen ist.

Couscous mit Gemüse
Für 4

4 Kaffeetassen Couscous
1 Kaffeetasse getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht und in ungesalzenem Wasser vorgekocht
1 Dose Tomaten (400g)
1 Zwiebel
1 Staude (so 3-5 Stangen) Sellerie oder 3 Karotten (wenn man will auch halb-halb...)
2,5 dl Gemüsebouillon
½ TL Kreuzkümmel
½ TL Cayennepfeffer
1 EL Zitronensaft

Zwiebel hacken, Karotte oder Sellerie in Stücke schneiden. Dann Zwiebel in etwas Olivenöl andünsten, Karotte oder Sellerie kurz mitdünsten, Tomaten und Bouillon dazu und aufkochen, dann die Kichererbsen dazugeben und mit den Gewürzen abschmecken. Solange köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Couscous nach Packungsanweisungen zubereiten. (Meistens muss man ihn nur mit gleichviel gesalzenem, kochendem Wasser übergiessen und quellen lassen.) Mit einer Gabel lockern und mit der Sauce servieren. Fertig!

Als Nachtrag noch ein Digitalkamerabild!

Dienstag, 27. März 2007

2x Couscous, 2x lecker

Alles gleich hier!

Nummer 1:


Couscous mit Kichererbsen, Walnüssen und Koriander in der Lunchbox für Mittwoch

Nummer 2:


Couscous mit Kohlrabi, Rüebli, Cherrytomaten, Koriander und Frühlingszwiebelgrün

Ich mag Couscous einfach! Und wenn ich Dienstags erst um 1/4 vor 9 von der Uni komme, dann ist eine Stärkebeilage genial, die mit Wasser aus dem Wasserkocher ohne Problem perfekt quillt!
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Montag, 26. März 2007

Ofengemüse

Diesmal mit Naturreis. Das geniale an diesem Gericht ist ja, dass sich die effektive in-der-Küche-steh-Zeit stark dezimieren lässt. Gemüse gart von selbst, Reis braucht auch nicht viel Aufmerksamkeit.



Kartoffeln, Karotten und Kohlrabi in Stücke schneiden. Zwiebel hacken. Mit gehacktem Knoblauch und Rosmarin und Olivenöl in eine feuerfeste Form. Bei 180°C in den vorgeheizten Ofen bis gar (ca. 30 Min oder länger). Lecker!

Donnerstag, 22. März 2007

Dörrbohnensalat

Optisch ein sehr reizloses Gericht, ist aber richtig lecker. Man kann sich bei Essen ja die Augen zu halten, wenn man will. Im Tibits gab's das mal zusätzlich mit Walnüssen, auch lecker!



Dörrbohnensalat
Für 4

Zutaten:

100g Dörrbohnen
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Essig, Öl, Pfeffer, Salz, Zucker

Dörrbohnen über Nacht in Wasser einweichen und dazu in den Kühlschrank stellen. Die Dörrbohnen dann in frischem Wasser (ohne Salz!) kochen bis gar (ähmmmm.... ich hab nicht aufgepasst und darum keine Ahnung wie lange das dauert), dann abschütten.
Die Zwiebel hacken, den Knoblauch scheibeln. Essig und Öl vermischen, Salz (braucht man eher ein wenig mehr als sonst, weil die Bohnen ja noch ungesalzen sind), Pfeffer und eine Prise Zucker dazu. Alles in eine Schüssel und ein wenig ziehen lassen. (Dörrbohnen müssen auch noch abkühlen)

Und ich kann nix dafür, dass Migros Dörrbohnen aus China bezieht!

Montag, 19. März 2007

Zwecks Wiedersehensfreude getätigter Aufenthalt in Aargauischen Gefielden, ein Curry mit viel Charakter und ein lecker-doch-macht-schlechten-Mundgeruch-Fladenbrot

Dieses Wochenende habe ich mich im nicht allzu fremden Bad Zurzach aufgehalten, nicht zum ersten Mal. Nach sehr herzlichem Begrüssungskomitee, das unter anderem auch aus einer Golden Retriever-Dame namens Birdie (hier schon einmal erschienen!!!!!!) bestand, wurde Allerlei gesundes und ungesundes genossen, sowie Audrey Hepburn als Prinzessin und Julia Roberts, dauernd auf den Boden knallend.

Nach einem ausgiebig genutzten Aufenthalt im schwedischen Möbelhaus, haben wir uns dann auch einer bodenständigeren Nahrung gesehnt und nutzten die verbleibende Zeit nach einem Bärlauchsammelspaziergang um ein Curry zuzubereiten, dass ganz wunderbar schmeckte, aber leider nicht wie das vom Papi, so die Köchin. (gekonnt mit dem Schöpflöffel schwingend wenigstens partiell auf folgendem Bild zu sehen) Die Esserschaft war trotzdem begeistert!!!



(mit Mandelplättchen reizvoll für Auge und Mund!)

Und dann gelüstete es mich nach vollendeter Rückkehr noch nach etwas leckerem, dass sich aber nicht im häuslichen Repertoire befand und somit anderswie bewerkstelligt werden musste. Und wenn man gerade noch ein Hefebrot backen will, kann man einen Teil vom Teig auch mit Knoblauch und Olivenöl versehen in der Pfanne zubereiten:


(Der applizierte Bärlauch dient mehr optischen Zwecken)

Donnerstag, 15. März 2007

Früüüüüüüüüüüüüühling!

Es macht viel mehr Spass auch alltägliches zu bloggen, wenn man eine richtige Kamera hat. Weil man ja sowieso noch üben muss, Essen zu fotografieren und weil es einfach viel schöner aussieht. Und der Frühling weckt bei mir immer die Lust auf Salat, den ich im Winter nich so oft verspüre. Aber den einfachsten Salat kann man durch kleine Tricks noch leckerer machen und bei mir sah das heute so aus:



Die paar Gänseblümchen sind natürlich mehr Dekoration, obwohl man sie problemlos mitessen kann. Sonst hat es in diesem Salat folgendes: etwas Eisbergsalat in dünne Streifen, eine Karotte in Stückchen, eine Birne in Stückchen, ein wenig Gurke in Stückchen (ich habe bei Karotte, Birne und Gurke übrigens immer die Schale dran gelassen, nur gut gewaschen), viel Schnittlauch und eine kleine rote Zwiebel und als Sauce nur Olivenöl (Tipp für SchweizerInnen: das im Denner für 7.70 ist um einiges besser als das aus dem Migros für 7.70. Das vom Coop für 7.70 hab ich noch nicht ausprobiert), Zitronensaft (ganz wichtig und anstatt Essig), Salz und Pfeffer. Wer die Sauce lieber crèmig hat, kann noch etwas (Bio-)Nature-Joghurt (jaja, Frau Katastrophalia, Sie sind die Trendsetterin ;) dazugeben, aber alle weiteren Zutaten können den "easy und fresh"-Faktor ernsthaft beeinträchtigen.

Jetzt wird schon wieder gebloggt!

Und zwar Ice Tea! Weil der Frühling so danach schreit! Und weil ich kein Pulverzeugs im Haus habe, dachte ich das funktioniert doch auch so, denn die Zutaten (Schwarztee, Zucker, Zitrone, Wasser und Eis) habe ich alle da. Folgendermassen gemacht: 1 Glas mit etwas Zitronensaft und ganz mit Eiswürfeln aufgefüllt, mit Zitronenschnitz garniert (optional). In einem 2ten Glas Schwarztee (ich verwende PGtips) aufgebrüht, gaaaanz lange ziehen lassen, bis er sehr stark ist, etwas süssen. Heissen Tee zu den Eiswürfeln in Glas 1 kippen, etwas verrühren. Nach kürzester Zeit sind die meisten Eiswürfel geschmolzen und der Tee genussbereit.



Zwischen Primeln im Garten!
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Mittwoch, 14. März 2007

Geständnis

Lange habe ich mir überlegt, wie ich das hier aufziehen soll. Also ums ganz kurz zu machen: das Fastenzeit-Projekt ist offiziell abgebrochen und vorbei. Bitte keine "du Mörder!" Kommentare von irgendwelchen HardcoreveganerInnen.



Jemand mag sich jetzt vielleicht fragen: "Warum bloggt der eine mit was braunem gefüllte Kaffeetasse?" oder auch "Wieso ist dieses Bild soviel schärfer als die Vorgänger?" Und ich werde sogar beide Fragen beantworten!

Zuerst einmal: ich habe mit der Veganer-Geschichte aufgehört, weil ich keine Lust mehr hatte. Punkt und Schluss. Wer weitere Erklärungen verlangt, Pech gehabt. So genau hat es also nur 2 Wochen angehalten und die Zeit war ganz OK. Ein paar Ansichten, die ich gewonnen habe:

*Wer sich überlegt, Veganer zu werden und deswegen ein wenig im Internet forscht, mag vielleicht ziemlich schnell abgeschreckt sein. Da gibt es nicht nur Hardcore-Veganer mit dem Motto "Werd Veganer oder verreck doch gleich!", sondern auch Allerlei anderes, das ich schon so schräg finde, dass ich nicht mehr schmunzeln kann, z.B. vegane Ernährung für die Hauskatze.

*Sojamilch ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber gar nicht mal so schlecht. Darum auch das Foto: obwohl ich mein Veganer-Dasein aufgegeben habe, ist in der Tasse noch Schwarztee mit Sojamilch drin! Ich finde nämlich, dass Sojamilch im Schwarztee ausgezeichnet schmeckt! Und da ich die Angewohnheit habe, in einem Hungeranfall tonnenweise Brot und pure Milch zu vertilgen, habe ich mich entschieden, bei Sojamilch zu bleiben! Die schmeckt pur nämlich nicht so lecker ;) Und obwohl es etwas teurer ist, gleicht sich das ja mit dem zurückgegangenen Konsum wieder aus.

*Veganer zu sein ist im Alltag ganz irre unpraktisch, vor allem, wenn man mal irgendwo etwas essen will, weil es da immer irgendwas drin hat, was nicht vegan ist. Und lange suchen, habe ich auch keine Lust.

*Eine ganz hervorragende Sache finde ich allerdings ein Salatsandwich (Salatblätter zwischen zwei Scheiben Brot) und das habe ich in meiner Veganerzeit entdeckt.

*Veganismus hilft ungemein, den Süsskramkonsum zu dezimieren! Weil es praktisch nix gibt, wo's nicht Butter und/oder Eier drin hat. Und schwarze Schokolade kann man nicht so viel auf einmal futtern.

*Ohne den Geschmack von Nature-Joghurt von Zeit zu Zeit werde ich garstig, dann helfe ich mit meinem Veganerdasein auch niemanden mehr.

Ach ja, dass Bild ist so viel schärfer, weil ich mir endlich eine Digitalkamera zu getan habe, eine Sony Cyber-Shot DSC-H2 (und ja, ich wusste das jetzt auswendig!)

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